Bevor der Betrieb
Geld frisst.
Gastronomieplanung und Projektbegleitung für Restaurants, Hotels, Großküchen und neue F&B-Projekte: Konzept, Küche, Laufwege, Team, Lieferanten und Eröffnung aus der Praxis geplant. Ein Gastro-Projekt scheitert selten an der Idee. Es scheitert an Pacht, Laufwegen, Küche, Team, Lieferanten, falscher Fläche und an Entscheidungen, die im Rendering gut aussehen und im Service weh tun. Planung heißt hier: erst den späteren Betrieb ernst nehmen, dann bauen.
Was
Du planst ein Restaurant, Hotel-F&B, eine Großküche, einen Umbau oder eine neue Fläche. Dann müssen Konzept, Standort, Küche, Laufwege, Technik, Möbel, Team und Betriebsablauf zusammenpassen. Nicht auf Papier. Am ersten Samstag bei voller Reservierungslage.
Hier heißt Planung: vom ersten Konzept bis zur Einweisung mitdenken. Großküche mit erfahrenen Planern. Innenraum mit Innenarchitekten, die wissen, wie sich ein Sechstisch um 21 Uhr anfühlt. Abstimmung mit Lieferanten, Handwerkern, Betreibern, Entscheidern. Immer dieselbe Frage: hält das später im echten Service oder nur in der Präsentation?
Ich mache nicht alles selbst. Ich hole die richtigen Fachleute zusammen, übersetze Küche in Planung und Planung in Betrieb. Damit aus einer Idee ein Betrieb wird, der nach der Eröffnung nicht sofort gegen sich selbst arbeitet.
Wie
Phase 1 · Konzept
Was soll dort funktionieren?
Zielgruppe, Angebot, Betriebsform, Kapazität, Serviceweg, Küchenlogik. Erst wenn klar ist, was der Betrieb leisten soll, lohnt sich Planung von Fläche, Technik und Ausstattung.
Phase 2 · Fachplanung
Küche, Innenraum, Ablauf.
Zusammenarbeit mit Küchenplanern, Innenarchitekten und Fachpartnern. Großküche, Lager, Spülküche, Ausgabe, Gastraum, Möbel, Material, Licht, Wege — und die Frage, wo die Brigade um 22 Uhr noch sauber arbeiten muss. Schön ist gut. Funktionieren ist Pflicht.
Phase 3 · Umsetzung
Partner steuern, Entscheidungen klären.
Abstimmung mit Planern, Lieferanten, Gewerken und Betreiberseite. Fragen klären, bevor sie teuer werden. Ausstattung, Prozesse, Teamstruktur und Eröffnungsvorbereitung zusammenführen.
Phase 4 · Start
Einweisung + erste zwei Monate.
Soft-Opening, Einweisung, erste Services, Nachjustieren. Was läuft? Was hängt? Welche Abläufe müssen geändert werden? Die Begleitung endet nicht am Tag, an dem die Tür aufgeht.
Was am Ende da liegt
Gastronomieplanung muss Entscheidungen sortieren. Nicht nur Flächen hübsch machen. Am Ende muss klar sein, wie der Betrieb später Geld verdient, wer was baut und wo die Risiken liegen.
Aus dem Blog
Küche
Struktur, die hält, wenn es brennt.
Küchenorganisation: Stationen, Wege und Rollen so planen, dass der Service sie nicht zerlegt.
Fläche
Tischauslastung ohne Rabattschlacht.
Wie viele Plätze ein Betrieb wirklich braucht und wie du die vorhandenen füllst.
Zahlen
Speisekartenkalkulation: Formel und Beispiele.
Was ein Gericht kosten darf, bevor die Karte gedruckt wird.
Wer
Drei Jahrzehnte Hotellerie und Gastronomie: Küche, Hotel-F&B, Verkauf, Projektaufbau, Betreiberseite und Lieferantenseite. Dazu ein Netzwerk aus Küchenplanern, Innenarchitekten und Fachpartnern, die je nach Projekt eingebunden werden.
Die Rolle ist nicht Architekt, Küchenplaner oder Möbelhändler. Die Rolle ist operative Projektbegleitung aus Gastronomie-Sicht: Anforderungen klären, Fachpartner einordnen, Entscheidungen vorbereiten und darauf achten, dass das Ergebnis später im Betrieb funktioniert.
Für wen das passt
Wenn du ein Projekt planst
Zwei, drei Sätze reichen: Standort, Konzept, Stand der Planung, offene Fragen. Danach lässt sich klären, ob es um Gründung, Konzept, Großküche, Einrichtung, Projektbegleitung oder Eröffnungsbetreuung geht.