Glossar · Kennzahl
Wo das Geld leise verschwindet. Formel, branchenübliche Werte nach Betriebstyp, realistische Optimierungspotenziale — und die fünf Verlustquellen, die fast jeder Betrieb übersieht, bis es zu spät ist.
Definition. Die Wareneinsatzquote (englisch Food Cost) gibt das Verhältnis der Warenkosten zum Nettoumsatz in Prozent an. Sie ist die wichtigste operative Kennzahl der Gastronomie zur Steuerung der Profitabilität. Branchenwerte liegen je nach Betriebstyp zwischen 18 % und 40 %.
Beispiel. Bei 25.000 € tatsächlich verbrauchter Ware und 80.000 € Nettoumsatz beträgt die Wareneinsatzquote 31,25 %. Wichtig: nur den realen Verbrauch rechnen, nicht den Einkauf. Inventur am Monatsanfang und -ende ist Pflicht — sonst rechnest du dir die Quote schön.
| Betriebstyp | Gut | Üblich | Kritisch |
|---|---|---|---|
| À-la-carte-Restaurant | < 28 % | 28–35 % | > 38 % |
| Hotellerie (F&B) | < 30 % | 30–38 % | > 40 % |
| Bar / Cocktail | < 18 % | 18–25 % | > 28 % |
| Catering / Eventgastro | < 30 % | 30–40 % | > 42 % |
| Systemgastronomie / QSR | < 28 % | 28–32 % | > 35 % |
2–4 Prozentpunkte Verbesserung in 90 Tagen sind in fast jedem Betrieb möglich. Bei 80.000 € Monatsumsatz entspricht das 1.600–3.200 € mehr Marge pro Monat — ohne einen einzigen zusätzlichen Gast. Mehr dazu im Blog: Wareneinsatz mit KI und 5 Hebel für unter 30 %.
Wenn du willst —
Wo verschwindet bei dir das Geld? Erstgespräch kostet nichts, ich antworte persönlich.